Preisträger 2014

Preisverleihung 2014

Überreichung des Preises 2014
Überreichung des Preises 2014

Martina Feierling-Rombach überreicht den Preis an Martina Enderlin-Ryan  und Antonia Schilling vom Präsenzdienst des Freiburger Münsters, sowie an  Dompfarrer Wolfgang Gaber, den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats Dr. Jan Kühle und Pastoralreferent Boris Gschwandtner.

Die „Gastlichen Freiburgerinnen und Freiburger des Jahres 2014“ engagieren sich im Münster. Die 17 Mitarbeitenden des Präsenzdienstes, die als Ansprechpartner für alle Gäste dort zur Verfügung stehen, wurden am Montagabend im Rottecksaal der FWTM vom Verein Gastliches Freiburg geehrt. Zum ersten Mal erhält eine Gruppe den Preis „Gastlicher Freiburger des Jahres“. Im Mittelpunkt der Hauptversammlung standen daneben die aktuelle Tourismusförderung und ein Gastvortrag über die Rolle der Uni in der Stadt vom Pressesprecher der Uni, Rudolf Dreier.

„Das Münster ist oft das erste Ziel unserer Gäste aus nah und fern“, so die Vereinsvorsitzende Martina Feierling-Rombach. Die Gründe für den Besuch seien vielfältig: kulturhistorisches Interesse am Bau, Neugier, einige Minuten der Ruhe mitten in der Innenstadt aber auch Gebet und Einkehr. „Die Helferinnen und Helfer des Präsenzdienstes sorgen mit sehr viel Fingerspitzengefühl und großer Sprachbegabung dafür, dass sich die Gäste willkommen fühlen und dennoch möglichst allen Bedürfnissen Rechnung getragen werden kann“ begründete die Vereinsvorsitzende das einstimmige Votum des Vereins für den Präsenzdienst.

Die Besucherinnen und Besucher finden in den Mitarbeitenden des Dienstes Ansprechpartner für verschiedenste Fragen zu Münster, Freiburg und Glaubensinhalten. Von Ostern bis November sechs Stunden täglich ist der Präsenzdienst im Einsatz, über die Winterzeit montags und samstags. Der Präsenzdienst ist an der Infotheke im Eingangsbereich des Hauptportals, beim Eingang zum Chorumgang und im Kirchenraum selbst aktiv. Die Mitarbeitenden erhalten ein kleines Honorar, finanziert durch Spenden der Besucher und die Dompfarrei. Koordiniert wird der Präsenzdienst von Dekanatsreferent Boris Gschwandtner, den Martina Feierling-Rombach als „Vater des Präsenzdienstes „ besonders würdigte.

Boris Gschwandtner hob auf das bereits in der Bibel erwähnte Gebot der Gastfreundschaft ab. Bei rund 1 Million Menschen im Jahr, die das Münster besuchen, sei dafür großes Engagement notwendig. „Wir wollen für alle Menschen einen Raum bieten, der Gotteserfahrung ermöglicht“. Die Zusammensetzung des Präsenzdienstes aus Studenten und Doktoranden vieler Fachrichtungen, v.a. aber der Theologie und Kunstgeschichte, sei daher hilfreich.

Martina Enderlin-Ryan, seit fast 10 Jahren im Präsenzdienst aktiv, und Antonia Schilling, erst seit diesem Jahr engagiert, nahmen stellvertretend für das Team des Präsenzdienstes den Preis entgegen. „Wir fühlen uns als Gastgeber im Münster auch verpflichtet, unseren Gästen Hilfestellungen zu geben, die generell ihren Aufenthalt in Freiburg betreffen. Der Umgang mit den verschiedensten Menschen in unterschiedlichsten Sprachen macht sehr viel Spaß“. Das Preisgeld wollen sie für eigene Fortbildungen nutzen und zur Hälfte spenden.